YrkabegDas Kaiserreich der OrksEinwohner: 2,4 Mio. Sprache: Yrch. Großstädte: Okhalabad (82 tsd), Zambishaar (17 tsd) Yrslot (16 tsd), Mukharaf (13 tsd), Benadin (14 tsd). Hauptstadt: Okhalabad.
Waren die Orks bis dahin in wilden, nomadisierenden Horden organisiert, gelang es schließlich dem Prophetenkaiser Azakhan die Stämme zu einen. Unter seiner Führung fiel schließlich auch Kaletum, fünfzig Jahre nach dem Fall Turogs, und besiegelte das endgültige Ende Mellaniens und des goldenen Zeitalters.
Nach dem Sturz des Kaisers und der Plünderung Kaletums zogen sich die Orks in die Yrkabeg zurück, um einen großen Staat mit straff organisiertem Militär zu schmieden. Viele der Reiternomaden machten sich seßhaft, und lebten fortan entlang der Flußtäler, denn Azakhan hatte jedem, der den Sattel mit dem Pflug vertauschte, eigenes Land versprochen.
Aszad Shûram: Die Salzsümpfe östlich von Yrslot sind ein wilder und gefährlicher Ort. Unerbittlich brennt hier die Sonne auf die Überhitzten Tümpel, und nicht nur schlüpfriger Grund kann dem Reisenden zum Verhängniss werden, sondern auch so manches Ungeheuer. Die Salinen, die vor allem am Rande der Sümpfe zahlreich sind, versorgen fast die ganze Yrkabeg mit Salz, und machen die Orks unabhängig von Lieferungen aus dem Khâg. Benadin: Die Stadt am Ufer der Mûr ist ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aus und in den Khâg. Dies um so mehr, da es weder zu Land, noch auf dem Fluss möglich ist nach Callon zu gelangen, denn die Grenze ist in beiden Richtungen gesperrt. Hashanarûkad shûram: Der südostliche Landesteil kam erst relativ spät zur Yrkabeg hinzu, und ist nur relativ dünn besiedelt. Obwohl sehr heiß, ist die Küste und die Täler des Hinterlandes grün und Wasserreich, doch ist das Gebirge unwegsam und unerforscht. Kurt Hazur: Die "Goldküste" westlich von Yrslot ist auf einem schmalen Streifen grün und dicht besiedelt. Dort liegen die Ansiedlungen jedoch nur wenige Meilen voneinander entfernt. Mukharaf: Hier trifft die Nûmûtrad auf die Gewürzstraße aus der Olodrûm, die weiter zur Pforte von Orl führt. Händler und Reisenden die von dort kommen haben hier die Wahl zwischen dem Weg durch die Wüstensteppe, und der weitaus angenehmeren Nordpassage auf der Nûmûtrad, die sie jedoch zu großen Umwegen zwingt, da es keine direkten Verbindungen zwischen der Yrkabeg und Callon gibt. Mûr: Mûr: Der große Strom Ereas hat in seinem südlichen Teil gewaltige Größe angenommen und windet sich in weiten, ruigen Bögen durch die Tiefebene der Yrkabeg. An ihren grünen Ufern ist die Mûr überall dicht besiedelt, und an ihrem Unterlauf, bevor sie sich in den Salzsümpfen von Aszad Shûram verliert, passiert sie die Kornkammer der Orks, die Bevölkerungsreichste Region der Yrkabeg. Okhalabad: Die Gewaltige Metropole ist Sitz des Mogûl (Kaiser), der gleichzeitig das geistige, militärische und politische Oberhaupt, sowie der höchste Richter ist. Viele schöne Gebäude sind über die Stadt verstreut, Häuser reicher Kaufleute und hoher Offiziere, die Paläste kaiserlicher Beamter, und nicht zuletzt unzählige Mushkadim, die Tempel der Orks. Olodrûm: Östlich von Okhalabad erstreckt sich die große Wüste Olodrûm. In den meißten Teilen ist die Olodrûm eine sehr trocken, oft felsige Steppe, doch gibt es besonders im Norden und Südwesten viele große Dünen und sandige Becken. Pforte von Orl: Die schmale Senke zwischen den gewaltigen Gebirgen im Osten hat vor den Orks schon den Menschen Einlass nach Erea gewährt. Jenseits der Pforte beginnt der Kontinent Ilmùn, von dem nur märchenhafte Erzählungen nach Erea dringen. Sharf: Der zweitgrößte Fluß der Yrkabeg, auch wenn er lange nicht so mächtig ist wie die Mûr. Die Sharf entspringt an der Pforte von Orl, kurz unterhalb von Zambishaar. Shûram ash-Shaïf: (Das Land der Zypressen) Die Nordhänge des südlichen Gebirges zwischen Zambishaar und der Küste sind, obwohl fruchtbar, nur sehr dünn besiedelt. Die vielleicht schönste Region der Yrkabeg ist immer wieder räuberischen Überfällen von Bergmenschen ausgesetzt, einem stamm wilder Babaren, die in den Tälern des Hochgebirges hausen. So bewohnen in erster Linie orkische Nomaden dieses schöne Land. Turabeg: Die westliche Steppe ist weit weniger Trocken als ihre östliche Schwester die Olodrûm, dennoch ist auch sie kaum besiedelt. Nur einige Nomaden durstreifen mit ihren Herden die Ebene. Ûnadshûram: Der Norden ist, obwohl fruchtbar, grün und wasserreich, nur relativ dünn besiedelt. Einzig entlang der Handelsstaßen nach Dum Mibam, Donegen und zur Mukharaf liegen die Ortschaften in kürzeren Abständen. Yrslot: Die große Hafenstadt im süden der Yrkabeg ist für ihre Märkte ebenso berühmt, wie sie für ihre Kaschemmen berüchtigt ist. Hier kann man auf Abenteurer aus allen Teilen Ereas treffen, denn die Orks gewähren sogar Piraten Einlass in den Hafen, so lange sie sich von der orkischen Flotte fernhalten. Zambishaar: Die Stadt an der Pforte von Orl ist von märchenhafter Schönheit und hat eine Sagenhafte Geschichte. Zwergen, Menschen und Orks haben hier hier ihre Spuren hinterlassen. In mitten steiler Hügel gelegen, wacht sie über der Quelle des Flusses Scharf. Gewürze und edle Stoffe aus Ilmùn werden hier gegen fein gearbeitetes zwergisches Gold getauscht, und Fernhändler aus allen Teilen Ereas treffen hier aufeinander bevor sie in die unbekannten weiten des Ostens aufbrechen. |
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