Erea

Linaïn

Das Waldreich der Elben

Einwohner: 1 Mio, davon 80 tsd. Menschen vor allem in Eregon. Sprache: Haupt und Amtsprache Sindarin, im Osten auch Westron. Großstädte: Lim Dunain (42 tsd), Falim (18 tsd), Túrem (15 tsd), Elem (12 tsd), Sarol (12 tsd), Enion (10 tsd). Hauptstadt: Enion.

Vereinigtes Königreich von Linain und Eregon Westlom Noorbum Khâg Callon Donegen Yrkabeg
Das westlichste Reich Ereas ist zu über zwei dritteln von Wald bedeckt und wird seit über 1000 Jahren von Elben bewohnt. Die große Verehrung, die die Elben dem Wald und den Bäumen darbringen hat zu einer ganz eigenen Kultur geführt, die ganz auf dem Respekt vor dem Alter, den Ahnen und den Überlieferungen basiert.
Dies hat die Elben allerdings nicht davon abgehalten einen ganzen Landstrich abzuholzen, der als Kabuki Öde bekannt ist. Dafür verfügt Linaïn heute über die größte Flotte Ereas, und Lim Dunain ist neben Yrslot der wichtigste Handelshafen des Kontinents.

Vereinigtes Königreich von Linain und Eregon

Trotz des regen Austauschs, den sie mit anderen Völkern auf dem Seeweg unterhalten, sind die Elben Linaïns Fremden gegenüber traditionell mißtrauisch eingestellt. Eine Ausnahme bildet die Provinz Eregon, einst ein Teil Donegens, das als kaiserliche Schenkung an Linaïn fiel. Seit dieser Zeit trägt Linaïn den offiziellen Titel "Vereinigte Königreiche von Linaïn und Eregon". In Eregon stellen die Menschen immer noch ein drittel der Bevölkerung und leben in Eintracht mit den elbischen Herren.

Dies ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Wiedersprüche in der sehr traditionellen elbischen Gesellschaft, in der Ehre, Familie und Überlieferung eine noch größere Rolle spielen als irgendwo sonst. Nicht wenige fliehen daher vor den Starren Strukturen in die Metropole Lim Dunain oder ins Ausland. Der königliche Hof in Enion dagegen ist Musterbeispiel für steife Etikette. Das elbische Hofzerimoniell ist bis ins kleinste ausgefeilt und war einst Vorbild für die Regeln des kaiserlichen Hofs selbst.



Aren: Ein großer See westlich von Lim Dunain. Das zweitgrößte Binnengewässer Ereas.

Elem: (Mellanin: Erem) Eine Hafenstadt am Westufer des Lemmersund (Sindarin: Limnashon). Von hier aus bestehen Schiffsverbindungen nach Anway und Kerry in Galster, der Küste Callons.

Enion: "Die Goldene", die Hauptstadt Linains mit dem Palast der Arai o Linaïn, der Könige Linaïns, liegt auf einer schmalen Insel in der Mitte des Sees Gereth, wohl abgeschirmt vom Leben der gewöhnlichen Sterblichen. Hier residiert gegenwärtig Ar Linaïn Laraniën, die Tochter Ar Linaïn Samaliëns.

Eregon: Die Westlichste Provinz Linains, zwischen dem Anfang des Lemmersunds und dem See Aren im Westen und Donegen im Osten, wurde 522 durch eine Kaiserliche Schenkung Teil Linains. Im Norden des Landstrichs, der vormals zu Dongen gehörte gehört noch gut ein Drittel der Bevölkerung dem Volk der Menschen an und spricht Westron.

Falim: Die Hauptstadt Eregons besitzt mit ihrer Einmaligen Mischung aus elbischer und menschlicher Architektur einen ganz besonderen Reiz. Dichter bebaut als die elbischen Siedlungen im Westen, sind auch die Langhäuser der Menschen aus Holz, und im elbischen Stil auf Pfählen erichtet. Die Bunte bemalung, auch der einfachen Hütten, zeugt von Bewohnern voller Lebenslust, die oft und gerne feiern.

Gereth: Der Größte See Ereas ist umgeben von Bergen, die im Norden bis zu 900 Metern hoch aufragen. In einer Entfernung von 112 Meilen vom Ufer des Gereth, des größten Sees Ereas, beginnt der 'Bannkreis der Sonne', den die meisten Lebenden niemals werden übertreten dürfen. Hier liegen die 'Sternenhäfen zu Túrem´ und 'Enion die Goldene', die Hauptstadt des Reiches.

Hiluïne: Der Nordosten des Landes ist eine große Steppen- und Heidelandschaft mit steinigem Boden und rauhen Winden. In dieser fast gänzlich elbenleeren Gegend treiben sich dem Vernehmen nach viele wilde Ungeheuer umher.

Hislom: Der größte Teil dieses heißen Landstriches ist von Pinien- und Kiefernwald bedeckt und gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden Linains. Südlich von Sárol erstreckt sich die Gírath Belg, eine weite, macchiaähnliche Einöde. In Hislom lebt eine größere Anzahl Schwarzelben.

Lim Dunaïn: Die größte Stadt Linains und Hauptstadt des Fürstentums Dúnaïn unterscheidet sich nicht nur durch ihre schiere Größe von anderen elbischen Städten. Für ihre Verhältnisse ist Lim Dunaïn eine schmutzige Stadt, in der der Müll oft Tagelang auf den Straßen liegt, bevor er weggeräumt wird. Nirgendwo in Linain treffen Arm und Reich so direkt aufeinander, und abgesehen von Eregon trifft man nirgends sonst auf so viele Angehörige anderer Völker.

Melnai: Das waldbedeckte Mittelland von Linain. Entlang der Flüsse finden sich recht häufig Ansiedlungen umgeben von Weilern und Feldern, die sich immer mehr im Dickicht des Waldes verlieren. Viele der elben hier leben noch wie vor urzeiten als Jäger und Sammler, und nur selten dringen Gerüchte von jenseits der Grenzen ins Ländliche Kernland des Reiches.

Nordküste: Die kaum besiedelte Nordküste Linains ist ein wildes unwegsames Land, durch mächtige Zauber gegen Angreifer von See geschützt. Es geht das Gerücht um, das jeder Zweite Einwohner ein Soldat der Königin sei

Sarol: Die Stadt der Feste und Hauptstadt Hisloms ist nicht nur für ihren Wein berühmt. "Heiß wie die Nächte in Sarol" ist eine stehende Redewendung mit zweideutig-anzüglicher Bedeutung. Die Stadt beherbergt auch den größten Militärhafen Linains nach Lim Dunaïn

Schwarzelben: Schwarze Elben.

Turem: Die Sternenhäfen zu Turem sind weit über Linain hienaus bekannt. Zum einen wegen der zahlreichen hölzernen und reich verzierten Türme, die sich um den Hafen herum erheben, zum anderen, weil Turem der äußerste Punkt ist, an den Fremde (d.h. nicht-Elben) an die Königliche Stadt Enion herangelassen werden. Allerdings werden auch die meißten gewöhnlichen Elben niemals so nahe an den Sternenthron herankommen.