CallonDas Herz des alten ReichesEinwohner: 1,2 Mio Menschen, davon rund 90% westlich der Mûr. Sprache: Mellanin, an der Küste Westron. Großstädte: Câmelot (50 tsd.), Anway (18 tsd), Orbled (18 tsd), Kerry (15 tsd). Hauptstadt: Câmelot.
Das Land ist fruchtbar, und in weiten teilen von grünen Hügeln und Ebenen dominiert. Im Osten hat Callon keine festen Grenzen und geht in eine wilde Einöde über. Südlich von Orbled gibt es zahllose Burgruinen. Die stolzen Festen wurden von den orkischen Armeen in den Jahren des Krieges (600-650 mZ.) geschleift, und oft konnten die Belagerten nicht mehr fliehen. Die Küste im Westen dagegen, die fast gänzlich vom Ansturm der Orks verschont geblieben ist, ist rauh und von ganz eigenem Charakter. Die Menschen sprechen hier eine andere Sprache als im übrigen Reich, Westron, die Sprache Westloms, und sind von jeher mehr dem Meer und ihren Nachbarn auf den Wogen verbunden. Das ganze Mittelland aber ist auf die Hauptstadt konzentriert. Sternförmig führen die großen Straßen nach Câmelot, und die Städte der Provinz verblassen vor dem Glanz der einstmals "goldenen Stadt". Die Tafelrunde zu Câmelot (gegründet 785 Mz) ist eine der wichtigsten Gilden Ereas, und der König (gegenwärtig Harald III) kann keine Entscheidung gegen den hohen Rat der Gilde treffen.
Anway: Eine große Hafenstadt im Westen. Reger Austausch mit Minster und Thûle, wohin es sogar regelmäßige Schiffsverbindungen gibt. In Anway schlagen Händler aus Westlom ihre Waren um, um sie die Lynn herauf oder über die große Handelsstraße nach Câmelot zu bringen Câmelot: Unter dem Namen Kaletum Hauptstadt des mellanischen Kaiserreichs, wurde die Metropole 713 unter als Câmelot Hauptstadt Callons. Nach der Plünderung durch die Orks auf rund 30.000 Einwohner geschrumpft - drei Viertel der Bevölkerung war geflohen oder umgekommen - zählt die Stadt am Lek Ameron heute wieder über 50 tausend Seelen in ihren Mauern. Hoch und weiß ragt sie, schon von weitem sichtbar, aus der Ebene von Mildray und zieht wieder viel Händler, Barden und Abenteurer an. Galster: Provinz im Westen Callons, südlich von Anway und westlich der Lynn. Hier wird mehrheitlich Westron gesprochen. Kaletum: (Gesprochen Käiltom) Der alte Name der Stadt Câmelot im Kaiserreich Mellanien. Mit der Vereinigung der Babarenstämme (Menschen) unter dem Hochkönig Fin Culaggan in Kaletum beginnt die mellanische Zeitrechnung. Auf dem Höhepunkt ihres Glanzes soll die Stadt 120 tausend Einwohner gezählt haben. Im Jahr 650 mZ. wurde sie von den Orks unter dem späteren Kaiser Azakhan erobert und sieben Tage lang geplündert. Damit war das Ende des mellanischen Kaiserreichs besiegelt. Kerry:Eine Hafenstadt im Südwesten, in der Provinz Galster, deren Kapitale sie ist. In der Stadt, in der fast nur Westron gesprochen wird, leben vor allem Fischer und Händler. Schiffsverbindungen nach Elem und Anway. Lek Lain: Ein Fischreicher See im Norosten Callons. Der Lek Lain mißt faßt 250 Meilen in der Länge, und gehört zu den großen Seen Ereas. Er wird vom Fluß Mûr gespeißt, der hier noch ein eher bescheidenes kleines Flüsschen ist. Diskret wird hier das Gold aus Gabar Gathol auf Schiffe verladen und gen Süden geschickt. Lek Ameron: Der Kaisersee vor den Toren von Câmelot. Der See und seine Ufer sind heiliger Boden und der Göttin Gaya geweiht, was die Bevölkerung Câmelots allerdings nicht hindert im Sommer im Lek Ameron zu baden. Im Westen stürzt das Wasser über einen Wasserfall in eine Bodenlose Schlucht zu der gewöhnliche Sterbliche keinen Zugang haben. Als namenloser unterirdischer Fluß mündet es rund 400 Meilen weiter östlich in die Lynn. Lynn: Ein großer Fluß im Westen Callons. Nicht so gewaltig wie die Mûr, aber doch so groß wie der Don. Trennt die Provinz Galster vom Rest Callons. Mildray: Die weite Ebene im herzen Callons zwischen den Noorbum und dem Khâg. Mûr: Der große Strom Ereas. von der Quelle unterhalb von Gabar Gathol in den Noorbum, bis zur Mündung bei Yrslot an der Küste der Yrkabeg legt der Fluss rund 5.500 Strommeilen zurück. Bis zum Ende des Königreichs Narmon bildetet die Mûr die Ostgrenze Callons. Auch heute leben rund 90% aller Einwohner Callons westlich der Mûr. Orbled: Die Östlichste Stadt Ereas wurde während der Orkkriege viele male belagert und zwei mal erobert. Obwohl alle Türme und Mauern von den Orks nach dem Sturz des Kaisers geschleift worden waren ist Orbled heute wieder eine beeindruckende Festung und Trutzburg nach Süden. Hier legen die Schiffe mit Gold und Zwergenwaffen aus den Noorbum an, denn die Grenze zur Yrkabeg beginnt für die Händler schon hier. Aller Warenaustausch mit dem Kaiserreich der Orks findet über die Straße nach Dum Mîbam statt. Tafelrunde: Die Tafelrunde zu Camelot, 785 mZ gegründet, ist eine elitäre Gilde der Höheren Gesellschaft. Die Tafelrunde zählt reiche Kaufleute und berühmte Ritter in allen Ländern Ereas zu ihren Mitgliedern, aber ihr Zentrum ist die Hauptstadt Callons. |
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