Weltentor

Gaya

Die ganze Welt

Die Welt Gaya besteht aus drei großen Kontinenten, die sich, umgeben vom endlosen Meer, unter den Sternen ausbreiten. Ilmún, Mohar und Erea. Von ganz Gaya existieren nur wenige Karten, und rar sind die Texte, die von den fernen Kontinenten Mohar und Ilmún berichten. Zwar fahren zahlreiche Schiffe an die fernen Gestade über die Isselsee, das Meer zwischen den Kontinenten, doch wagen es nur die erfahrensten Kapitäne, die gerissensten Händler und die verwegensten Abenteurer die lange Reise zu unternehmen, und oft genug kehren sie nie zurück.

Gaya Erea
Gaya, Meister Isildur, 527 mZ.

Erea im Norden ist der Kontinent von dem auf diesen Seiten berichtet wird. Die Legende erzählt das hier einst nur Feen lebten, bevor die ersten Elben an den Küsten der Isselsee siedelten. Als die Zwerge die Herzen der Gebirge in Besitz nahmen lebten noch zahlreiche Trolle in den hügeligen Ausläufern der Gebirge, und nur wilde Tiere teilten mit den Feen die weiten Ebenen des Kontinents.
Erst die Menschen brachten die Ebenen in ihre Gewalt und verdrängten die Feen an die unwirtlichen Ränder Ereas. Das Mellanische Kaiserreich vereinte die Königreiche der Menschen, der Elben und der Zwerge unter dem Kaiser in der Hauptstadt Kaletum, und wird noch heute als goldenes Zeitalter verherrlicht.
Doch vor rund 300 Jahren brachen die Orks durch die Pforte von Orl in Erea ein, und ein 50 Jahre dauernder Krieg begann. An seinem Ende war Kaletum erobert und geplündert, das Kaiserreich zerschlagen und die Kaiserwürde demütigend an den Feldherrn Azakhan abgetreten, den die Orks ihren Propheten nennen. Zwei Königreiche der Menschen wurden Opfer der orkischen Eroberung, und obwohl sie nicht den ganzen Kontinent unterwerfen konnten wurde das orkische Kaiserreich militärische und wirtschaftlich die bedeutendste Macht des Kontinents.
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Alte Karte
Weltkarte von Meister Abelan um 250 m.Z.

Ilmún im Osten wird allgemein als die Wiege der Völker bezeichnet. Nicht nur die Orks kamen einst von dort duch die Pforte von Orl, eine schmale Senke im Osten Ereas, zwischen hohen Gebirgen. Auch die Erzählungen der Zwerge, die Lieder der Elben, und die Heldenepen der Menschen berichten vom Erwachen am Morgen und der langen Wanderung gen Westen. Noch heute ziehen Händler durch die weiten Steppen der Yrkabeg und die Pforte von Orl nach Ilmún. Dennoch dringen nur wenige Gerüchte von dort nach Erea, kontrollieren doch die Orks unter ihrem Kaiser Arzamel die Grenzen.

Mohar schließlich, im Süden gelegen, ist sogar noch unbekannter. Wohl befahren nicht wenige Schiffe der Elben und der Menschen die Küsten des Kontinents, aber es ist schwer zu sagen, was man von den sagenhaften Geschichten halten soll, die von dort erzählt werden. Einst besaßen die mellanischen Kaiser Kollonien an der Westküste, doch Karten von dort werden unter Kapitänen und hohen Staatsbeamten als höchst geheime Schriften gehandelt, und noch kein gewöhnlicher Schreiber oder Kartograph Ereas hat eine Karte der fernen Gestade zu Gesicht bekommen.