Geographie

Wege

Die Straßen und Flüsse des Kontinents

Die meißten der großen Handelsstraßen Ereas gehen auf die Herrschaft der Menschen und das Kaiserreich Mellanien zurück, allerdings mit zwei bedeutenden Ausnahmen: Die alte Nordstraße, die die Metropolen Thûle, Câmelot, Gilkazahar und Abelyn miteinander verbindet, und die Nûmûtrad, die Straße der Zwerge, die von der Pforte von Orl nördlich der Yrkabeg zur Mûr führt, und über die der Legende nach die Zwerge den Kontinent besiedelt haben. Einst führte sie weiter in fast Gerader Linie nach Westen zum heiligen Berg der Zwerge Anash Bam, und schließlich nach Gilkazahar, doch wurde diese direkte Verbindung von den Orks unterbunden.

Land- und Seewege
Die Elben hingegen, die vor der Ankunft der Menschen an der gesamten Küste der Isselsee siedelten, haben nur eine einzige große Straße aufzuweisen, die vor dem mellanischen Kaiserreich bestand. Die Mondstraße, die die Buch von Melnai mit dem See Gereth verbindet ist weit über 1000 Jahre alt.

Die in der Karte eingezeichneten Seewege, sind freilich nur die regelmäßig befahrenen Routen, und bedürfen einiger ergänzender Kommentare.
In der Straße von Irûn, die das Ennewog mit dem äußeren Meer verbindet ist nur die Nordpassage um die Insel Irûn möglich, denn im Süden, vor der Küste Linains gibt es tückische Strömungen und Klippen.
Zwischen Linain und Westlom gibt es seit dem Ende des 2. Binnenmeerkrieges 818 mZ. keinerlei Kontakt mehr, zumindest nicht offiziell. Daher gibt es auch keine direkten Schiffsverbindungen.
Es gibt verschiedene Fernhandelsbeziehungen zu den anderen Kontinenten, die allenthalb als Staatsgeheimniss gehandelt werden. Westlom unterhält Beziehungen zu Städten weit im Süden, aber der Chronist kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sich diese auf dem Kontinent Mohar oder Ilmùn befinden. Sicher ist nur, das Fer Ouggulin 768 mZ. die Südspitze Mohars umfahren hat.
Die Elben unterhalten rege Handelsbeziehungen zu Elbischen Städten an der Nord und Westküste Mohars, sowie zur Insel Avalyn. Unbestreitbar dominieren sie den Schiffsverkehr in der Isselsee.
Von den Orks schließlich ist nur bekannt, das auch sie ihre Schiffe an ferne Gestande schicken, und trotz der Übermacht der elbischen Flotte kontrollieren sie dem Vernehmen nach mittlweile die östliche Isselsee.