Topographie
Das Relief des Kontinents
Die Farben der Karte Repräsentieren etwa folgende Höhenlagen: Hochgebirge (-10.000 m), Mittelgebirge (-1.000 m), Hochland (-400 m), Mittelland (-200 m), Tiefland (-100 m). Die Meerestiefen sind nur angedeutet.
Das Gesicht Ereas ist von der Hocheben von Callon und den beiden sie flankierenden Gebirgen, den Noorbum und dem Khâg dominiert. Östlich davon hat der Strom Mûr seine tiefe, verschlungene Rinne gegraben. Zwischen dem Khâg und den "östlichen Bergen", die Erea von Ilmún trennen, ergießt sich die Mûr durch ein breites Tal in die Tiefebene der Yrkabeg.
Gen Westen hin steigt die Yrkabeg erst mählich an, um dann an einer von Nord nach Süd verlaufenden Kette von Steilhängen jäh zu Enden, die hier bis zu 100 m hoch aufragen. Diese Erhebung führt vom Khâg zum Meer, wo sie in einem Vulkanischen Gebirge endet.
Der steile Anstieg fällt nun sanft zum Don hin ab, der zusammen mit dem Fluß Elte eine zweite große Tiefebene Südlich des Khâg geschaffen hat. Westlich davon erheben sich abermals steile Felswände über den Sümpfen von Eregon, in die sich die Elte ergießt.
Diese zweite große Felsbarriere trennt die Halbinsel Linain vom Rest des Kontinents, und hilft den Elben seit Jahrhunderten, sich ihrer Feinde zu erwehren. Die Küsten Linains sind meist liebliche, lange Sandstrände. Nur im Norden besitzt die Halbinsel eine lange Felsenküste, und einige felsige Buchte im Süden. Im Herzen Linains erheben sich jedoch bewaldete Berge bis zu 900 Metern hoch, und im Winter spiegeln sich ihre schneebedeckten Gipfel im stets Eisfreien See Gereth.
Nördlich des Elbenreichs, jenseits der Straße von Irûn, liegt das ebene Westlom. Nur einige Hügel an der felsigen Süd- und Westküste erheben sich aus den grünen Ebenen, durch die der Fluß Tîs sein Bett gelegt hat.