Klima
Die Klimazonen des Kontinents
Das Klima Ereas läßt sich grob in fünf Zonen ordnen die hier von Norden nach Süden besprochen werden. Dabei kann es natürlich zu lokalen Abweichungen kommen, aber Karte und Text bieten einen guten Überblick.
Im äußersten Norden, an der Grenze des Ödlands, weit jenseits jeder Besiedlung der freien Völker geht der Kontinent in eine polar, arktische Region über, die als der lange Gletscher unter den Gelehrten bekannt ist. Hier herrscht ewiger Frost und arktische Stürme und Schneefälle werden in die nördlichen Ödlande getragen.
Eisige Winde beeinflussen das Klima der
nördlichen Wälder und Steppen, von den Hängen und Schluchten des Noorbums, bis zu den Seen und Sümpfen Westloms. Lange, dunkle und Herbst- und Winterperioden wechseln mit kurzen warme Jahreszeiten und prägen hier die Landschaft und ihre Bewohner.
Das Klima an den Küsten des südlichen Ennewog ist feucht und regnerisch, mit kühlen, nassen Wintern und warmen, feuchten Sommern. Die vegetation ist üppig und grün, aber nicht so lebhaft wie im Süden. Über die Straße von Irûn gelangen auch wärmere Südwinde und Strömungen in die Region, und verschaffen dem Norwesten Linains und dem südlichen Westlom häufigen Nebel und heftige Frühjahrs- und Herbststürme.
Weiter westlich wird das Klima kontinentaler, mit kalten, schneereichen Wintern und warmen, oft heißen Sommern. Verschwindet die weite Ebene von Callon im Winter unter einer dichten, weißen Decke, so erstreckt sich im Sommer ein endloses Grasland bis zum Horizont. An den Rändern der Gebirge feuchter und wetterwendischer, ist das Klima im Herzen Callons recht Trocken, während im Khâg die Winde aus Nord und Süd oft heftig aufeinandertreffen. Gewitter, Stürme und plötzliche Wetterumschwünge sind nicht selten. So eisig wie die Winter, so strahlend können hier die Sommertage sein.
Südlich der großen Gebirge beginnt eine lange gemäßigte Zone. Warme Frühlings- und Herbstperioden liegen zwischen einem langen, heißen Sommer und einem kurzen Winter, der um so milder ist je mehr man sich den Küsten nähert. Nur am Rande der Gebirge kommt es im Winter zu gelegentlichen Schneefällen, der in dieser Zone selten ist. Hier ist die Vegetation üppig, und bunt, Obst und Gemüse gedeihen wo immer es Wasser gibt, und die Weine sind ausgezeichnet.
Die südlichste Zone streift das Elbenreich nur in seinen südlichsten Zipfeln, um unterhalb der Sümpfe von Eregon aufs offene Meer zu verschwinden. Erst östlich der Mündung des Don gelangt sie wieder auf den Kontinent, um dann aber beinahe die gesamte Tiefebene der Yrkabeg auszufüllen.
Südlich dieser Grenze ist das Klima von warmen, trockenen Wintern, und heißen, noch viel trockeneren Sommern bestimmt. Regenfälle sind selten, Schnee nahezu unbekannt. Selbst in bewaldeten Regionen ist die Vegetation eher dürr, im übrigen beherrscht macchiaartige Steppe das Landschaftsbild.